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    HÄUFIGE FRAGEN

    F.

    Wir überlegen, Sie um eine Trauerrede zu bitten. Was ist jetzt der nächste Schritt?

    A.
    Wir können gerne erst einmal telefonieren. Ansonsten machen wir als nächstes einen Termin aus, an dem ich, wenn möglich, zu Ihnen komme.

    F.

    Was brauchen Sie von uns? Sollen wir etwas vorbereiten?

    A.
    Sie müssen nichts vorbereiten. Aber Sie können sich gerne vor unserem Gespräch ein paar Notizen machen. Wenn Sie einen Lebenslauf dahaben, kann der im Gespräch helfen. Und für mich ist es immer schön, ein Bild von ihr oder ihm zu sehen.

    F.

    Wie lange dauert die Trauerfeier?

    A.
    Das hängt davon ab, wie viel Musik gespielt wird. In der Regel dauert die eigentliche Trauerfeier 25 bis 35 Minuten mit einer Ansprache von knapp einer Viertelstunde. Dazu kommt dann ggf. noch der Weg zum Grab oder zur Urnennische und die Zeit dort.

    F.

    Begleiten Sie uns auch ans Grab?

    A.
    Ja. Am Grab halte ich keine Ansprache mehr (außer wenn die ganze Feier am Grab stattfindet), aber ich sage ein paar Worte, bevor der Sarg oder die Urne abgelassen oder in die Nische gestellt wird, danach meist der traditionelle Erdwurf, ein paar Worte, oft das Vater unser, manchmal lese ich einen kurzen Text . . .

    F.

    Wieviel Musik sollten wir aussuchen?

    A.
    In der Regel sind es zwei bis drei Lieder oder Musikstücke. – Manchmal gibt es das eine Lied, das so viel wichtiger ist als alle anderen. Dann spielen wir lieber nur das eine. Manchmal gibt es so viele, dass wir versuchen 5 oder mehr Titel einzubauen – in der Feier oder auch am Grab. Selten verzichten wir ganz auf die Musik. Das alles hängt auch davon ab, wie viel Zeit wir uns nehmen können und wollen.

    F.

    Können Sie uns bei der Musikauswahl helfen?

    A.
    Ja, gerne. Ich habe über die Jahre eine lange Liste mit vielen Titeln, die ich auf all den Trauerfeiern gehört habe. Von Klassik bis Rock. Instrumental oder mit Gesang. Von ruhiger neutraler Klaviermusik bis zu emotionalen Schlagern.

    F.

    Sie spielen selber Gitarre – was könnte das sein?

    A.
    Das könnte Liedbegleitung sein. Was auch immer wir miteinander singen möchten, kann ich in der Regel auch gut begleiten. Das könnte auch ein Liedvortrag sein (z.B. „The Rose“, „Tears in Heaven“ oder „Von guten Mächten“). Und manchmal spiele ich einfach ein paar Akkorde als Moment der Ruhe.

    F.

    Und Sie spielen Trompete . . . ?

    A.
    Ja, gerne. Am häufigsten nach der Beisetzung am Grab, manchmal auch zum Eingang, zum Auszug oder mitten in der Feier. Das können Melodien sein wie „Amazing Grace“, „What a wonderful world“, „Il Silenzio“, „‘S ist Feierabend“, „So nimm denn meine Hände“ oder „Näher mein Gott zu Dir“. Gelegentlich nehme ich das Jagdhorn und spiele „Jagd vorbei“ und „Halali“ . . .

    F.

    Wo, in welcher Region sind Sie als Trauerredner tätig?

    A.
    Ich komme aus Hersbruck und bin unterwegs im Großraum Nürnberg von Amberg bis Langenzenn und von Berching bis Bayreuth – gelegentlich auch darüber hinaus.

    F.

    Sie haben ja sicher fertige Textbausteine, die Sie dann verwenden?

    A.
    Nein. Ich habe einige Gedanken, die mir wichtig sind, und die ich fast immer anklingen lasse. Aber das, was ich vorher zu Papier bringe, schreibe ich lieber immer komplett neu, weil mir daran liegt, mich auf den Menschen einzustellen, um den es jetzt geht, und wirklich mit dem Herzen dabei zu sein.

    F.

    Können wir die Rede hinterher bekommen?

    A.
    Ja, ich kann sie Ihnen gerne zuschicken – als pdf oder auch per Post. Meistens habe ich die Rede ausformuliert, manchmal habe ich allerdings nur Stichworte und spreche lieber frei.

    F.

    Halten Sie generell nur christliche Feiern?

    A.
    Einerseits Nein: Ich richte mich danach, was Sie sich vorstellen können und was der oder die Verstorbene sich gewünscht hätte. Andererseits Ja: in dem Sinne, dass es mir immer darum geht, dass Wertschätzung für diesen Menschen und für das Leben zu spüren ist und Liebe und Hoffnung.

    F.

    Die Beisetzung der Urne ist erst ein paar Wochen später. Würden Sie noch einmal kommen und uns dabei begleiten?

    A.
    Sehr gerne. Dann würde ich relativ schlicht begrüßen, noch einmal an die Trauerfeier vor ein paar Wochen erinnern, mit zum Grab oder zur Nische kommen und der Beisetzung mit ein paar Worten von mir und vielleicht noch einem gemeinsamen Gebet oder einem Text einen Rahmen geben.
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